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Das Grabmal des Philosophen
Søren Kierkegaard
1813-1855
Das Grabmal des Gesanglehrers
Siboni
1780-1839
Das Grabmal des Ballettmeisters
Galeotti
1733-1816
Das Grabmal des Philosophen
Søren Kierkegaard
1813-1855
Das Grabmal von Hans Christian Andersen
1805-1875
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Im
Jahr 1711 starb bei einer schlimmen Seuche ein Drittel der Bevölkerung
Kopenhagens. Da die städtischen Friedhöfe den Bedarf an Gräbern
nicht mehr decken konnten, wurden fünf neue Friedhöfe schnell
und eher provisorisch angelegt. Das waren die so genannten assistancekirkegarde,
eine Art Armenfriedhöfe. Doch waren sie klein und gerieten rasch
an ihre Grenzen. Man begann außerhalb der Stadt einen größeren
Friedhof zu planen.
1757 bestimmten die Behörden ein Gebiet von 39,000 Quadrat-Alen (ein
Alen misst 0,6277 m) für den neuen Friedhof vor der Stadtgrenze.
Das ist der Friedhof, der heute als Sektion A des Assistens Kirkegård
gilt und der am 6.November 1760 eingeweiht wurde. |
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In
den ersten 25 Jahren seines Bestehens war er ein Armenfriedhof. Die Bevölkerung
war nur schwer dazu zu bewegen, einen Friedhof zu benutzen, der für
damalige Verhältnisse zu weit außerhalb der Stadt lag. So erhöhten
die Behörden die Bestattungsgebühren auf den innerstädtischen
Friedhöfen, sodass zunächst zumindest den Armen nichts anderes
übrig blieb, als ihre Toten auf dem Assistens zu beerdigen.
Ab 1785 stieg das Image des Assistens Kirkegård. Viele berühmte
Persönlichkeiten liegen hier begraben, so der Philosoph Søren
Kierkegaad, der Erzähler Hans Christian Andersen, der Zirkusbesitzer
Hinné, der Komponist Kuhlau, der Schriftsteller Martin Andersen
Nexo, der Physiker H.C.Ørsted . |